Auf dem Foto in Anhang sind von links an : Herr Hafke (MdL), Joachim John, Carsten Wollny, Guido Ronsiek, Sascha Beier, Ernst Tilly



 

Gestern besuchte uns das

 

MdL Herr Marcel Hafke

(Sprecher für Kinder, Jugend und Familie) in Bünde.

 

Die Jugendhilfe Schweicheln stellt Ihre Arbeit im Waldschlösschen Bünde vor und anschließend bestand noch die Möglichkeit eines Meinungsaustasches mit Herrn Hafke im Schnutetunker Bünde.

Einblicke in das umfangreiche Aufgabenfeld der Jugendhilfe Schweicheln gaben Herr Mengedoth und Frau Dröll als Einrichtungsleiter des Waldschlösschens in Bünde dem Landtagsabgeordneten Marcel Hafke und Vertretern der Bündener FDP.

Die zunehmende Veränderung in der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Familien stand hierbei im Mittelpunkt der Gespräche. Dass die Jugendhilfe in vielen Bereichen Pionierarbeit leistet und sich mit großem Engagement als verlässlicher Unterstützer für das Wohl von Familien einsetzt, war den Teilnehmern sehr bewusst.

 

Unterstützung junger Erwachsener wie auch das Thema der Unterbringung von Kindern im schwerwiegenden Krankheitsfall des Erziehungsberechtigten wurden Herrn Hafke als Sprecher für Kinder, Jugend und Familie im Landtag mit auf den Weg gegeben. Herr Mengedoth berichtete zudem vom Wandel in den Familien, dem daraus entstandenen Projekt der "Leih-Oma" und der positiven Resonanz hierzu. Der kreative Austausch zwischen Jugendhilfe, Kommunal- und Landespolitik wurde von allen Seiten sehr gelobt.


Marcel Hafkes Aussagen zu den Erfordernissen einer modernen Bildungspolitik stießen auf breite Zustimmung: „Auch Schulen sollten offen für diese Veränderungen in der Gesellschaft sein. Einbindung von Vereinen, kreative Gestaltung des Offenen Ganztags und eine Ausstattung mit WLAN und digitalen Medien sollten Einzug halten.“
 

Das Programm der Landesregierung „Kein Kind zurücklassen“ (Kekiz) befürwortete er zwar in der Zielrichtung, allerdings wurde die Umsetzung scharf kritisiert. Anstelle von brauchbaren Lösungsansätzen, die zur besseren Vereinbarung von Familie und Beruf beitragen, wurden lediglich Bestandsanalysen erhoben. Das wichtige Thema Prävention verkomme zur „Regierungs-PR“. Tatsächlich sei die Kinderarmut in NRW in den letzten Jahren weiter angestiegen.